Über mich

Ingo de Jonge

Ich bin 50 Jahre alt, Vater von zwei schulpflichtigen Söhnen und Großheide ist seit vielen Jahren mein Lebensmittelpunkt.

Durch meine Kinder kenne ich viele Themen, die Familien in unserer Gemeinde unmittelbar betreffen, aus eigener Erfahrung: Krippe, Kindergarten, Schule, sichere Wege, Betreuung und die Bedeutung funktionierender Vereine. Über viele Jahre war ich in Elternvertretungen aktiv und habe versucht, dort mit anzupacken, wo Unterstützung gebraucht wurde.

Berufliche Erfahrung

Beruflich arbeite ich seit rund 20 Jahren im Messe- und Veranstaltungsbereich und bin dort als Senior Projektleiter tätig. Angefangen hat mein Weg mit einem Ferienjob. Daraus wurde über die Jahre eine berufliche Entwicklung, in der ich mir immer mehr Verantwortung erarbeitet habe – bis hin zur Leitung großer und komplexer Projekte.

Konzeption und Umsetzung gehören dabei gleichermaßen zu meinen Aufgaben. Ich entwickle Ideen und Konzepte, plane Budgets, koordiniere Partner und Dienstleister und sorge dafür, dass am Ende alles zusammenkommt.

In der Messewelt gibt es feste Eröffnungstermine. Ein Projekt kann nicht einfach eine Woche später fertig werden. Deshalb bin ich es gewohnt, mit klaren Zeitplänen und verbindlichen finanziellen Rahmenbedingungen zu arbeiten. Ziele müssen realistisch definiert, Entscheidungen rechtzeitig getroffen und Vorhaben konsequent umgesetzt werden.

Diese Erfahrung möchte ich für Großheide einbringen. Denn gute Ideen allein reichen nicht. Entscheidend ist, daraus einen tragfähigen Plan zu entwickeln und ihn verlässlich, termingerecht und wirtschaftlich umzusetzen.

Ehrenamt und Friesensport

Seit mehr als 20 Jahren engagiere ich mich ehrenamtlich – in meinem Verein "Ant Moor lang" Eversmeer und auf Verbandsebene im Friesensport, beim Friesischen Klootschießerverband.

Ich weiß deshalb aus eigener Erfahrung, wie wichtig Vereine für unsere Gesellschaft sind. Sie schaffen Gemeinschaft, übernehmen Jugendarbeit und sorgen dafür, dass Menschen Verantwortung füreinander übernehmen.

Gleichzeitig kenne ich auch die Schwierigkeiten, mit denen viele Ehrenamtliche zu kämpfen haben: fehlende Zeit, steigende Kosten, Bürokratie und immer mehr Aufgaben, die von wenigen Menschen getragen werden.

Kommunalpolitische Erfahrung

Seit mehreren Jahren bin ich Mitglied des Gemeinderates Großheide.

Dort habe ich erlebt, wie kommunale Entscheidungen vorbereitet werden, welche Möglichkeiten eine Gemeinde hat und wo ihre Grenzen liegen. Ich habe aber auch gesehen, dass Veränderungen möglich sind, wenn Themen aufgegriffen, konkrete Vorschläge gemacht und Mehrheiten organisiert werden.

Mir ist dabei wichtig, sachlich zu arbeiten und über Fraktionsgrenzen hinweg nach Lösungen zu suchen.

Warum ich kandidiere

In den vergangenen Monaten bin ich immer wieder gefragt worden, ob das Bürgermeisteramt nicht etwas für mich wäre.

Für mich stand dabei zunächst eine andere Frage im Mittelpunkt:

Was braucht Großheide in den kommenden Jahren?

Ich bin überzeugt, dass unsere Gemeinde neue Impulse, klare Ziele und einen verlässlichen Plan braucht. Wir müssen wissen, wohin wir uns entwickeln wollen, welche Prioritäten wir setzen und wie wir unsere Möglichkeiten sinnvoll nutzen.

Nicht alles muss neu gemacht werden. Aber manches muss neu gedacht werden.

Wofür ich stehe

Ich möchte zuhören, Probleme offen benennen und nachvollziehbar erklären, welche Lösungen möglich sind.

Dabei geht es mir nicht um große Versprechen, sondern um konkrete und umsetzbare Verbesserungen. Um sichere Schulwege, starke Ortsteile, verlässliche Infrastruktur, gute Bedingungen für Familien und Vereine sowie eine wirtschaftlich solide Gemeinde.

Ich möchte meine berufliche Erfahrung, mein kommunalpolitisches Wissen und meine Verbundenheit mit Großheide zusammenbringen.

Mit neuen Ideen, einem klaren Plan und dem Willen, Verantwortung zu übernehmen.